Breakthrough - der Moment, der dein Leben neu ausrichtet

Shownotes

Ein magischer Moment in deinem Leben - und von einer Sekunde auf die andere weißt du es. Das ist es, was ich möchte, was mir liegt. Der innere Kompass wird sichtbar, die innere Stimme meldet sich klar und deutlich und führt dich unweigerlich in deine Bestimmung.

Doch das ist kein leichter Weg, sondern vielmehr der Beginn deiner persönlichen Heldenreise. Es ist ungewiss, wann sie startet und ob und wann du bereit bist, sie voll und ganz anzutreten. Vom anfängliche Zögern und Zurückweichen bis hin zum Loslassen und den Schritt über die Schwelle wagen. Ermutigt und bestärkt von deinem Mentor, deiner Mentorin, der/die an dich glaubt und dich dabei unterstützt, deine ersten Schritte zu setzen und zu beginnen, dir selbst zu vertrauen.

Daniel Josef Maier war es plötzlich klar. Nicht Arzt ist seine Bestimmung, sondern Art. Voller Disziplin, Hingabe und Leidenschaft öffnet er sich seinem Weg. Seine spannende Heldenreise beginnt … wir wünschen dir viel Vergnügen beim Hören und die eine oder andere Inspiration und Bestärkung auf deinem Weg.

Website: https://danieljosefmaier.art/ Linkbeschreibung

Transkript anzeigen

00:00:15: Herzlich willkommen, Daniel.

00:00:16: Ich freu mich, dass wir Zeit gefunden haben und dass du dir Zeit nimmst für das Gespräch heute.

00:00:24: Ich kenne die ja jetzt, kann man sagen, seit sechs Jahren.

00:00:28: Und da hast du mir schon ... wie ich den ersten Kontakt mit dir hatte total überrascht, weil du hast nämlich bei mir angmeldet für die NLB-Bibliotischen eine Ausbildung ohne mich zu kennen.

00:00:38: Du hast dich angmelt und eins halt, dann ich mir dachte, wow!

00:00:40: Genau.

00:00:42: Da war sich jemand, was er will.

00:00:44: Und das mutig?

00:00:46: Dann hast du mir im Nachher erzählt ... dass es aufgrund von einer Empfehlung war.

00:00:52: und so mutig wie ich dich kennengelernt hab, erlebe ich dich nach wie vor.

00:01:01: Und hab auch einige Fragen, was sie in deinem Leben alles getan hat in der Zwischenzeit, wie du deinen Weg gehst, werde inspiriert.

00:01:15: Und mir ist jetzt gerade eingefallen, weil wir da ein bisschen herumschonkliert haben im Aufnehmen wie du das meisterst wenn du vor einer Situation kommst die völlig unerwartet ist und die eigentlich komplett aus dem Konzept wirft.

00:01:30: Wie das in Miami war, je mitte kann man aber von deiner Prostings auf Instagram.

00:01:35: Hast du eine Ausstellung dort gehabt, was ja etwas Großartiges?

00:01:39: Ich glaube, du warst das erste Mal da,

00:01:40: oder?

00:01:40: Genau.

00:01:41: Das

00:01:42: erste Mal dort und deine Bilder kommen nicht

00:01:44: an!

00:01:44: Ja

00:01:45: genau.

00:01:45: Wie ist es da in dem Moment gegangen?

00:01:48: Es ist dann schon, also in dem moment... ich soll jetzt sagen Anfang.

00:01:54: natürlich erwartet man sich, dass es anders ist im Moment aber so dieses irgendwas nicht planen zu können, das war eigentlich glaube immer schon irgendwo da bei mir auch, dass ich merke, das Leben hat sowieso einfach so ein bisschen eigene Ort der Gestaltung sozusagen.

00:02:12: Und ich glaube, es ist wieder echt immer dieses Wichtigste und was ja auch in der Kunst einfach gerne ausdrückt für mich, dass du eigentlich immer die Wahl hast eine freie Entscheidung zu treffen.

00:02:21: In jedem Moment finde ich schlussendlich das, was im Leben passiert nur ein Spiegel von dem, was gerade deiner Zustand ist, glaub' ich... ...und in dem Moment wo irgendwas passiert Weißt du ja noch nicht, warum das jetzt so ist.

00:02:37: Du hast zwar das Gefühl oder irgendein Kopfkino und ich glaube es ist dann einfach so diese Kunst dass man einfach lernt mit diesen Situationen richtig umzugehen und einfach auch zu überlegen entweder ich bleibe jetzt stehen und sage alles ab oder ich denke mir ja ich weiß nicht da Miami oder Amerika das war doch ein Nummer zu groß.

00:02:54: also das ist nichts für mich oder ich denk mir ja gut schauen wir einfach was finden wie eine Verlösung.

00:02:59: aber auf meine eigene Art heute Ja und Das ist dann schon... Also ich finde schwierig ist es immer bis zu dem Moment vorher, wo man sich entscheidet.

00:03:07: Weil das ist so dieses Gehen der Luft hängen oder wo man dann eben auch auf diese Horrorszenarien im Kopf hat oder wo wir dann glaube ich oft eher das Negative sieht.

00:03:15: aber sobald man sich für Richtung entschieden hat und wieder Überlegungen hat so oder so keine weitergehen oder so kann ich weitermachen, dann macht sie wieder Spaß ja?

00:03:23: Also bis dann sozusagen das nächste Thema kommt und ich glaube irgendwo habe ich dann schon aufgrund meines ganzen... ganzen Lebenswege so wie es bis jetzt zu ergeben hat, einfach gelernt das mit Gelassenheit zu nehmen und sich irgendwie damit zu arrangieren.

00:03:39: Dass solche ungewöhnliche Situationen oder neue unbekannte Situationen eben auch Probleme, das gehört einfach ganz normal dazu und mittlerweile genieße ich das sogar.

00:03:48: Das

00:03:49: war schon diese Suche nach diesem Es muss alles immer super sein, oder es geht jetzt nur um ständig Gluxelligkeit.

00:03:57: Das hab ich überhaupt nicht mehr so vermerkt gegen beide Qualitäten zu genießen.

00:04:02: Genau.

00:04:03: Dieses Wechselspiel auch zwischen ... Es läuft gerade super und das eckt vielleicht hinter und vor an was zwischendurch auch ganz wichtig ist.

00:04:11: Das sind ja oft grad die Potenzialmomente.

00:04:14: Genau,

00:04:15: genau.

00:04:15: Und man merkt,

00:04:16: ach!

00:04:16: Es fuchst, es geht nicht.

00:04:18: Ja, das wollte ich doch sagen.

00:04:19: Ich finde, das war früher oft ein Thema, wo's immer echt schwer ... getan hat damit.

00:04:27: Mittlerweile freue ich mich darüber, weil er einfach merkt das ist einfach ein Entwicklungsmoment da.

00:04:30: ja und ich finde es war jetzt sehr oft Rückblickend so bei diesen nächsten größeren Schritten wo ich gemerkt habe dort bin ich schon irgendwie wieder über mich hinausgewachsen oder ich hab dann einfach so egal was um die Karriere geht oder persönliche Entwicklung, wo sich glaube ich sehr oft dann einfach eine Hand in Hand geht dass man auch gesehen hat also mittlerweile freue ich mir drauf wenn sie mal wieder richtig anstrengend und schwierig wird.

00:04:53: Weil ich das Gefühl habe, da ist man wieder kurz vor einem weiteren Durchbruch.

00:04:56: Solche Momente sind oft nur das erste Mal richtig schwierig.

00:04:59: Wenn wir es noch mehr erlebt haben, dann ist irgendwie schon viel gelassen mit dem.

00:05:02: Das ist mein Ansatz dahinter, das so lange zu erleben bis man sich irgendwann einfach daran schiedet hat oder man spürt ... Es gibt zwar unterschiedliche Arten von Schwierig- und Anstrengende oder solche Probleme, die entstehen.

00:05:17: Ich glaube, dass alles das ... was bei mir früher oft war, auch bevor ich bei dir war bzw.

00:05:22: bevor er meinen Weg gefunden habe dieses schwierig zu sein aber dann auch nicht zu wissen wofür wir das macht und wo man irgendwann mal das Gefühl hat oder richtig merkt so ich stehe im falschen Wald und da wo es jetzt so in diesem weg will wieder reinbegeben So kann's und solls nicht weitergehen.

00:05:39: Und dann gibt es diesen anderen Themen wo mit denen ich jetzt oft umgeben bin wo es auch schwierig ist, immer wieder.

00:05:46: Aber das ist eine andere Art von Herausforderung, weil einfach was so dieses Woffür des Commitments mehr als groß genugt, dass ich mir ... also das sieht's eher wie eine Prüfung in dieser Richtung und da weiterzugehen.

00:05:57: Das ist schön.

00:05:57: zu diesem Wortnetzverwenden, das Prüfungen war ich aber ein bisschen so auch an die Heldenreise gedacht.

00:06:03: Weil es gibt ja die Heldeneise im Prinzip, könnte man sagen über das ganze Leben gespannt und auch so in Entwicklungsphasen.

00:06:13: Und die is ja Die klassische Heldenreise ist ja aufgeteilt in zwölf Stationen, wo man halt in der gewohnten Welt ist.

00:06:20: So wie du das vielleicht damals im Jahr twohundneinzehn warst und es ist irgendwie langweilig zum Teil auch so wie ich mich erinnern kann hast du gesagt du funktionierst noch nur hast aber nicht das Gefühl du lebst.

00:06:35: Du bist irgendwo auf der Suche da warst du.

00:06:37: ein einziges Fragezeichen, gell?

00:06:39: Ja.

00:06:40: Du

00:06:40: hast ja eine Frage nach da anderen gestellt!

00:06:43: Und ich war dann noch so fair zu dir und hab dir meine Gegenfrage gestellt.

00:06:48: Die Fragezehre sind eigentlich immer mehr, aber nicht weniger.

00:06:52: Du hast ja damals auch geschrieben ... wenn wir jetzt noch mal kurz auf diese Situation zurückkommen, dass deine wertvollsten Ressourcen die Verwirrung, die Hilflosigkeit und Nichtwissen in einem Moment ziehen, wo man vielleicht wirklich da steht, quasi was du jetzt?

00:07:10: Ja!

00:07:11: Ja.

00:07:11: Aber von deiner, so wie deine Persönlichkeit ... glaub ich, grundsätzlich schon war auch bevor du zu mir kommst, nur war dir das nicht so bewusst, bist du erstens ein total lösungsorientierter Mensch?

00:07:26: Du glaubst einfach dran, dass es einen Weg gibt und du findest ihn auch!

00:07:30: Und das ist ja dieser ... wo du gesagt hast, die öfter haben das passiert umso gelassener, weil man weiß, das gehört zum Leben.

00:07:37: Es gehört zum leben, Immer wieder, was passiert mit dem, was überhaupt nicht gerechnet hat.

00:07:43: Trotzdem kann man die Situation

00:07:46: meistern.

00:07:47: Ja

00:07:47: genau.

00:07:47: Du bist ja dann, glaub ich, gegangen und hast da ... irgendwelche Holz ... als Holz irgendwas organisiert und fahre.

00:07:56: Ich mein,

00:07:56: das finde ich ein Wahnsinn!

00:07:57: In der Nacht zwei Bilder gemalt, die du ausgestellt hast.

00:08:00: Jetzt muss man mal hinkriegen.

00:08:05: Unglaublich?

00:08:06: Ich glaube, dass das einfach so ... also ... Wo ich merke, das ist einfach ein Charakter zu mir, der immer gelebt werden will.

00:08:14: Also ich merkt es schon auch zum Teil auch immer noch unbewusst, manövriere mich irgendwo da rein in solche Situationen und das kommt ja alles nicht von Zufall aus.

00:08:23: Ich weiß nicht ... Ich hätte die Bilder rechtzeitig fertig machen können mit um die Logistik und alles rechtzeitig und ordentlich kümmern können aber ich mach's so dann eben einfach

00:08:33: nicht.

00:08:33: Wenn du das sagst, da folgen wir ein, kann ich mich erinnern, bist du bei mir gesessen dran gestoßen, es ist um Zeitanteilung gegangen.

00:08:41: Das war schon mal ein bisschen ein Thema und Zeitplanen oder Einteilen das war für dich total unmögliches Wort.

00:08:50: Und dann sind wir auf Zeitgestalten

00:08:52: gekommen.

00:08:52: Genau, das Gestalten hat immer wieder alles geändert da.

00:08:54: Und

00:08:54: das hat dann sofort irgendwie ganz andere Bilder und Möglichkeiten in dir eröffnet weil sie ja auch darum geht so wie du die dann beschrieben hast wo du gesagt hast du bist spontan, du bist impulsiv Du bist auch egoistisch im gesunden Maß, also auch Rücksicht nehmt auf dein Umfeld.

00:09:14: Aber so wie du das erbrauchst, dass du dich so leben kannst, wie du grad leben willst und sein magst ... Das war total wichtig, dieses Authentische.

00:09:25: Und dann auch, was ich noch interessanterweise mit der Arbeit nochmal durchgelesen, die du abgeben hast, wo du schreibst, an Zugang zu deinen Emotionen gefunden hast deine Emotionen nach außen bringen, für dich authentisch sein bedeutet.

00:09:41: So hat du formuliert und dann auch so ... dass du deine Ecken und Kanten liebst.

00:09:48: bei einer klarten Oberfläche kann man sie nicht festhalten?

00:09:52: Mhm.

00:09:53: Und ich hab mich dann gefragt, weil Perfektion war ein Thema, das die beschäftigt hat.

00:10:02: Ja.

00:10:03: Irgendwie habe ich jetzt das Gefühl bekommen, wenn ich so ... dich mitbegleite auf Instagram immer wieder, schau was du postest.

00:10:10: Deine tiefsinnigen Statements dann auch oft zu irgendeinem Reel ... dass du gemeint hast es zieht dich eher nach Amerika.

00:10:21: und da war ja für dich im Jahr twohundneinzehn so ein bisschen das Thema.

00:10:26: Du warst ja unter Anführungszeichen wie das sagen darf noch relativ brav.

00:10:30: Das heißt du hast am liebsten eher nichts gemacht um ja kein Fehler zu machen.

00:10:36: Und in Amerika haben wir, die haben ja ganz ... Ich war zwar noch nie in Amerika, aber was ich jetzt mitbekommen hab.

00:10:42: Die haben ganze andere Fehlerkultur.

00:10:43: Wenn man dort nicht einmal an zweimal gescheitert ist und braucht mal gar nicht irgendwie in der oberen Reihe mitdrehen.

00:10:49: Das gehört einfach zur Entwicklung dazu.

00:10:52: Das ist eher etwas Positives, etwas, das dann auszeichnet.

00:10:57: Nicht so wie bei uns wo man sagt, du bist ein Versager oder Verlierer oder hast es wieder nicht hinkriegt?

00:11:04: Ist das das, was die anderen auch ein bisschen fasziniert?

00:11:08: Schon extrem.

00:11:08: Ja also das auf jeden Fall und generell so dieses, wie es du jetzt gesagt hast.

00:11:12: für mich ist einfach grundsätzlich mal eine positive Grundstimmung gegenüber etwas Neues oder gegenüber Menschen der einfach mal was probieren oder was machen wollen.

00:11:20: auch Das finde ich bei uns in Österreich schon eher schwieriger wenn man was neu anfängt egal in welche Richtung.

00:11:27: Ich habe mir das Gefühl, wir müssen zuerst mal so einen Riesen-Sumpf rauskämpfen.

00:11:30: Also da geht's immer zuerst schon los Und das finde ich in Amerika schon deutlich sympathisch.

00:11:34: Also mal grundsätzlich, wenn du irgendwas machen wirst oder Idee hast, dass Leute interessiert sind, offen sein und irgendwo kommen sie dann einfach vernetzen.

00:11:42: also es ist natürlich... Es wird glaube ich schon in Amerika einfach mehr geredet und jetzt nicht alles umgesetzt.

00:11:48: aber ist man unter dem Strich schon viel lieber als jetzt wie bei uns wo man ist geführt.

00:11:52: man muss vorher immer einmal um Erlaubnis bitten und die richtigen Leutern finden und da muss man was ein Zehnen mit den Fünfzehn Mal draufzugehen bist und irgendwie was passiert.

00:12:01: In Amerika ist es auch schnelllebiger.

00:12:03: Das ist für mich ein Tempo, das ich sehr genieße.

00:12:05: Ich merke immer, wo ich drüben bin und freue mich schon wieder sehr.

00:12:10: Es geht sich bald wieder los, dass das einfach schon so eine Lebensstil- oder Tempo ist.

00:12:16: Das war mal von Anfang an irgendwo vertraut und ich glaube auch viel was in mir immer schon da war aber bei uns nicht so leicht lebbar.

00:12:32: Immer schon da habe ich das Gefühl.

00:12:33: Wir kämpfen jetzt nicht irgendwie, wir wollen Amerikaner immer schon oder diese Kultur immer schon sympathisch.

00:12:38: vielleicht bin ich was und nicht eigentlich Kindheit, Jugend irgendwie durch dieses amerikanische Facher geprägt worden weil wir ja schon einigermaßen amerikanisiert auch aufwachsen.

00:12:47: Und ich glaube damals bei dem Kurs war dann auch schon die Überlegung oder das Ziel damals den Fachhorst in Amerika zu machen ist mir jetzt immer schon rüber zu sagen verschiedene Umstände gegeben, die doch dafür gesorgt haben.

00:13:00: Dass ich nicht gleich nach Amerika rübergegangen bin, wo ich heutzutage auch jetzt halt ja froh darüber bin weil also ich glaube drüben in einer ärztlichen Ausbildung in Amerika so spätestens da hätte ich kapiert dass das absolut in meinem Ring zu mir ist.

00:13:14: Aber eben dafür umzuschänen und wo ich jetzt schon merke, je mehr ich einfach wieder so richtig mein Leben oder meine Persönlichkeit oder meinen Charakter zum Ausdruck bringe Dass du mehr ziehst, dann einfach wieder rüber.

00:13:27: Und jetzt habe ich zum Glück die Möglichkeit ... dass sie das auch beruflich so entwickelt hat oder ich mir das so aufgebaut hab, dass ihr da drüben auf jeden Fall Fußbeißen möchtet.

00:13:38: Genau!

00:13:40: Also es ist ja total beeindruckend, wenn man bedenkt, du bist jetzt im treißigsten Lebensjahr noch sehr jung

00:13:48: und

00:13:49: hast mit fünfundzwanzig irgendwie spontan entdeckt dass es besser ist, wenn du beim Arzt das Zeit weg hast.

00:13:58: Genau

00:13:58: ja!

00:13:59: Die Tätour und das Zögern und das Zeitmanagement, ich weiß nicht was alles... Und dich eher der Kunst also der Art widmen lässt.

00:14:09: Du hast halt ein Studium fertig gemacht, so weit dem heißt?

00:14:12: Und bist aber dann wirklich gleich voll in die Kunst eingestiegen.

00:14:15: Stimmt das?

00:14:17: Ja, also wir haben mal das genau während des Studiums eben mehr wo ich da bei dir vorfahre.

00:14:22: In dieser Erfahrung im Wald, wo da immer noch passiert ist, bin ich dann einfach zu diesem Anteil gekommen von mir.

00:14:28: Und

00:14:30: ob da was meine ich klar?

00:14:31: Dass das meine Berufung ist, die ihr leben möchte.

00:14:33: Ja und... Ich mein es war dann rückblickend muss ich schon sagen wer's.

00:14:40: Ich glaube, es ist sogar schlauer gewesen die Studie einfach gleich zu schmeißen und reinzugehen.

00:14:45: Noch mal mehr reinzuspringen.

00:14:46: Also ich habe noch wie vor wieder sehr viel Sicherheitsnetze irgendwie immer noch gehabt und hab das dann Schritt für Schritt loslassen.

00:14:52: Und die Spannung ist aber du kommst immer nur so weit, wie fühlst du bereit bis loszulassen?

00:14:57: Und erst dann... So richtig ist ja das eigentlich erst am letzten Jahr im Sommer passiert, wo ich mir denn wirklich entschieden habe also zum Jahr zwanzig im Sommer wo ich dann wirklich gemerkt habe, weil da war immer noch so diese Gedanke da oder auch der Satz.

00:15:09: Vielleicht mache ich dann doch nur vorher in Tunus fertig und dann kann ich immer noch Kunst machen und

00:15:17: hin

00:15:17: und

00:15:17: her.".

00:15:18: Genau.

00:15:18: Wenn das nicht alles, das kostet ja genauso Energie oder du längst ja beim Bewusstsein dahin.

00:15:23: Das ist so wie dieser Klassiker, wenn man fährt mit dem Auto und da steht ein einziger Baum und man kommt ab von der Strasse und fahrt genau in den einzigen Baum rein.

00:15:31: Wenn wir genau noch hinschalten, sagt er hoffentlich nicht dorthin.

00:15:34: Es kann nicht anders funktionieren dann.

00:15:36: Und wenn der Medizinweißer dann ähnlich bei mir ... festgehalten habe an dieser Sicherheit, was er immer das ist.

00:15:45: Weil ich glaube, dass es sowieso nur eine Illusion eigentlich ist.

00:15:49: Da hab' ich jetzt einfach auch ne Form der Sicherheit in mir.

00:15:51: ja und seit ich das alles richtig gelöst habe, wo ich gemerkt hab, nein, also ich möchte wirklich komplett in der Kunst sein dann hat sie schon mal ordentlich etwas im Leben auf dem Kopf geschüttelt.

00:16:02: Vor allem war das letzte Jahr sowohl privat als auch beruflich ziemlich turbulent.

00:16:07: aber das Schöne ist wirklich, dass ihr merkt so Wenn die Entscheidung getroffen ist und ich die Richtung wähle, die ich selbst gehen möchte.

00:16:17: Dann geht es auch in Zeiten ... Halt's dir mal Leben!

00:16:21: Ich bin ja noch viel stärker in einer Richtung entwickelt, die eigentlich immer haben wollte.

00:16:25: Aber natürlich für Ängste, Sorgen, was auch immer.

00:16:28: Also nach wie vor auch viele Glaubenssätze und Themen, die wir wieder auftauchen.

00:16:33: Aber im Spannenden habe ich schon das Gefühl, wenn man sich wirklich dann auseinandersetzt das wirklich erlebt und dementsprechend handelt, so wie man es gerne hätte oder wie man sich dann auch wirklich fühlt.

00:16:45: Dann passiert's glaube ich auch so

00:16:49: genau.

00:16:50: Also bei mir kommt jetzt an wenn du erzählst dass du die einfach auch wirklich für dich entschieden hast und entschieden hast dir treu zu sein.

00:17:02: Und jetzt nicht aus welchen Gründen auch immer, weil man findet ja alle möglichen Ablenkungen.

00:17:07: Warum mal irgendwas jetzt nicht machen kann oder warum das jetzt noch nicht geht?

00:17:11: Oder dass überhaupt nicht geht.

00:17:14: Also ... Ausreden hätte man genug nur.

00:17:18: Aber ich glaub so wie die Wahrnehm ist es schon dein ... wirklich deinerer Kompass oder der innere Stimme, dein inneres Fühlen Weiß nicht, ob das noch immer so ist, dass du stark Audi-Tisch bist.

00:17:33: Das war zumindest lange mal etwas lustig, weil ich lebe dich auch oft wenn du was postest, dass wir mit Kopfhörern oder so... Ja,

00:17:40: schon.

00:17:41: Man merkt ja auch, wenn ich in Großstädten unterwegs bin ... Ich bin einfach ein sehr sensibler Mensch.

00:17:49: Wenn ich nicht unter Leuten bin, für mich erläutern wir oft auch in die Kopfhörer drin.

00:17:52: Weil das ist wie mit den Stadtländern.

00:17:55: Und trotzdem genieße ich diese Schnelllebigkeit.

00:17:57: Aber es ist trotzdem auditiv.

00:18:00: Da ist schon einen großen Einfluss auf mich.

00:18:03: Also je nachdem ... Die Musik, die ich höre, beeinflusst das extrem was und wie ich arbeite.

00:18:10: Genau.

00:18:11: Da hab ich mich gefragt, weil ich weiß jetzt von meiner Tochter wenn sie jetzt gerade zu ihren musischen Phasen hat, die auch Songs geschrieben hat.

00:18:20: Und ich kann mir erinnern, wie sie gestern noch mal gefragt hat, wie ihr das macht?

00:18:24: Weil sie gesagt hat dann quasi den Musikdeppich der von irgendeinem Musikerkollegen komponiert ist und dann ... Wenn sie im Flow ist – und so gesagt, es geht ja nicht immer, aber wenn Sie im Flow sind, dann singt sie dazu!

00:18:40: Und es entsteht eine Melodie unter Text Eigentlich völlig unbewusst.

00:18:46: Und erst danach, wenn sie das gesungen hat, kann sie sich hinsetzen und den Text aufschreiben, weil der ist nicht vorher da?

00:18:53: Weil der ist im Tun entstanden und auch die Melodie.

00:18:58: Also sie komponiert eine Melodie und schreibt ein Text dazu, sondern es passiert genau umgekehrt.

00:19:05: Wie ist das bei dir, wenn du machst?

00:19:07: Ja ähnlich, ich hab da schon stark unbewusste Zugänge.

00:19:11: Wo ich merke, ist es aber völlig spannend auch immer.

00:19:15: Also glaube ich von der Persönlichkeiten vom Charakter sehr abhängig, dass Künstler generell ganz unterschiedlich irgendwie arbeiten.

00:19:22: Aber ich verstehe das auch so wie das der Tochter macht.

00:19:25: Das bei mir ähnlich dann auch ja.

00:19:27: Ich habe schon, also jetzt für diesen Bilder sind schon grobe Ideen oder Skizzen an die mit und einfach orientiere auch.

00:19:34: Aber dieses Ergebnis was daraus entsteht, das ist dann schon das Ziel, das da bewusst... dann was Neues daraus entsteht, ohne dass jetzt wirklich weiß wie oder wo der Weg ausschauen sollte.

00:19:45: Also das ist einfach eine grobe Richtung und dem gehe ich dann einfach nach und das ist dann fast wie ein Dialog oder wie ein Gespräch eigentlich auch.

00:19:52: Wo ihr dann schon merkt, das finde ich ja, da ist die Spanne, also du kommst sehr ... Ich glaub bei uns generell so kulturell, weil man es mit Spiritualität auseinandersetzt oder mit verschiedenen Religionen dass da schon so was wie Musik und Tanz und eben auch Malerei erzeugen schon andere Bewusstseinstustände.

00:20:16: Und ich finde, dass das in unserer Kultur einfach ein bisschen zu kurz kommt im Vergleich.

00:20:22: Wir haben zwar schon über die Kirche gearbeitet irgendwie damit aber wenn ihr es jetzt vergleicht mit was nicht?

00:20:28: Wie zum Beispiel in Südamerika beispielsweise solche wie die Menschen da arbeiten mit drohensortigen Zuständen aus Beispiel.

00:20:38: Dann glaube ich schon, dass der Kunst eine riesige Kraft hat, dass man solche Zustände reinkippt und irgendwo eine Art von Feld aufmacht und das dann einfach neue Dinge in die Relativ bringt.

00:20:53: Die man glaube ich mit einem normalen kognitiven Nachdenken irgendwie auch nicht irgendwo erzeugen kann.

00:21:00: also genau.

00:21:03: Man könnte jetzt sagen... Du öffnest dich bewusst, auch für das Feld.

00:21:08: Mhm.

00:21:09: Dass du kommunizierst?

00:21:11: Ich hab mir grad gedacht ... Die Riesenleinwand hinter dir.

00:21:14: wahrscheinlich ist so ein Bild sowas wie in dem Fall, dass es eine Frauengesicht wie dein Partnerin mit der du in ganz enger Verbindung bist, solange bis sie sozusagen für dich jetzt, was ich mal voll Ende zahlen kann aber

00:21:33: Ja, schon auch.

00:21:36: Im Prinzip ist es ja dann eigentlich das fertige Bild oder das fertigen Motiv entscheidend, glaube ich mal grundsätzlich ob also dass Menschen davon eben angesprochen werden oder nicht angesprochen wird.

00:21:49: Das ist glaube ich einmal grundsätzlich.

00:21:51: einfach mal wenn man sich da eine Bild anschaut, da gibt's immer was.

00:21:54: und bei mir selbst, wenn ich irgendwo durch Museen gehe oder bei anderen bei Kunstmessen, du gehst durch und dann gibt es oft diesen einen Moment.

00:22:01: Man bleibt davor stehen vor einem Bild und man weiß sofort, da ist irgendwie was da ohne dass man sich jetzt wirklich begreift worum es dann geht.

00:22:06: Also spürt der Energie?

00:22:08: Genau ja, etwa der Energie oder ein Gefühl, eine Gedanke also das ist ganz unterschiedlich.

00:22:14: aber das ist einmal das erste Klaren irgendwas, wo man einfach merkt so, hier ist jetzt irgendetwas.

00:22:19: Und dann finde ich es auf die Spannung, dass man sie mit diesem...also das ist ja oft nur diese Oberfläche eigentlich auch, die man dann am Anfang sieht Weil es ist grundsätzlich einfach mal ein Frauengesicht, oder es geht vielleicht um die Materialien und um die Farbe, die er nun anspricht.

00:22:34: Aber das ist ja schlussendlich dann nur einmal ... Die oberflächliche erste Wahrnehmung.

00:22:40: Wenn man da wirklich eintaucht und sie mit dem Bild noch mehr weit auseinandersetzt, dass man entweder sich selbst merkt, welche Geschichten tauchen dabei auf, wo der immer tauscht sich dann immer mit dem Künstler aus über dieses Bild verschiedensten Ausstellungen, eben dass Menschen genauso ist.

00:23:00: Egal ob es jetzt figurativ oder abstrakte Bilder sind die kommen vorbei.

00:23:03: und die Leute die dann vor einem Bild so intensiv stehen bleiben mit denen in der Gespräche und fangt da geht's meistens um tiefere Themen also irgendwas persönlich was sie erlebt haben irgendwelche Erfahrungen die entweder extrem positiv oder extrem negativ besetzt sind das finde ich schon Spannend, wie stark das bei Bildern ist.

00:23:22: Also was die Bilder für Kraft haben, dass sie jetzt irgendwo aktivieren können ja?

00:23:27: Ist es eine Intention von dir, ein bewusster Absicht wenn du malst, dass du so im Hintergrund den Wunsch hast, dass dieses Bild dann berührt oder ist das etwas, was automatisch entsteht?

00:23:44: Oder ist es beides?

00:23:46: Also mir ist es schon wichtig aber den Bildern, die ich dann auch öffentlich zeige und ausstelle sind für mich auf jeden Fall hoch emotional.

00:23:54: und die anderen Bilder, die sind dann entweder nicht fertig oder ich zeige es euch nicht her.

00:23:57: Also das ist genau... also ich habe jetzt wenig Kunst wo ich jetzt einfach nur sagen würde ja dass ich es einfach nur rein hat nur an dekorativen Ansatzes auch wenn es oft bei meiner Kunst glaube viele Leute am Anfang glauben weil ihr halt im Vergleich zu anderen Künstlern schon eher Bildermacht hier voraul restätisch irgendwo schön seid Viele Leute am Anfang stemmen mir da glaube ich einfach ein bisschen ab und sagen auch, ja das sind einfach dekorative Bilder.

00:24:21: Aber wenn man sie dann immer auseinandersetzt damit... Und das ist für mich auf jeden Fall das Anlegen und das Ziel dahinter.

00:24:26: Und auch die große Vision warum ich eigentlich Kunst mache?

00:24:29: Weil ich grundsätzlich also... Man kunst dieser riesige Begriff, der macht man schon erfasst so oft, dass es gleich wie wenn man sagt man ist irgendwie selbstständig oder mein Unternehmer.

00:24:37: Also gibt's einfach unglaublich viele verschiedene Bereiche, wie man das leben kann.

00:24:46: Ich war irgendwie das Gefühl, dass viele Leute bei Kunst entweder an diese astronomischen Preise, bei Aktionen denken oder eben das krasse Gegenteil dieser fast obdachlose Künstler der halt irgendwie ums Überleben kämpft und dass es aber dazwischneinig eine riesengroße Mitte gibt.

00:25:03: Da verschiedenste Berufe wo man von Kunst heutzutage extrem gut leben kann.

00:25:09: auch Gleichzeitig geht man an extremen Mehrwertschaften in der Gesellschaft.

00:25:12: Ich glaube, dass das oft nicht gesehen wird.

00:25:14: Das Kunst darf jedenfalls zu polarisierend und im falschen Licht wahrgenommen werden.

00:25:20: Und es ist mir auch als Künstler wichtig, weil ich mich selbst so diese Erfahrung gemacht habe ... Dass Kunst schon essentiell ist für uns alle.

00:25:28: Also in unterschiedlichsten Formen natürlich aber eben also mein Auftrag, meine Vision ist das auf jeden Fall so, dass sie sehe, dass sich die Menschen einfach mal zeigen will wie wichtig und essentiell Kunst ist, was Kunst alles kann.

00:25:41: Also das ist einfach nicht nur um irgendwelche Preise am Kunstmarkt geht oder um irgendeine Art von Selbstverwirklichung sondern dass das ganz viel auch mit dem Betrachtern zu tun hat.

00:25:52: Wenn ich jetzt so zurückdenke, wo du es in den letzten Jahren alles gemacht hast, da waren ja verschiedenste Projekte dabei, Du hast auch Räume gestaltet verschiedene Motive gehabt, also lange Zeit Herzen gemalt.

00:26:10: Dann hast du lange Zeit verschiedene Affen

00:26:12: ...

00:26:13: dann Männergesichter und in der letzten Zeit ganz oft Frauengesichtern.

00:26:19: Und vor allem irgendwie das Auge, dass er uns so in den Band zieht.

00:26:27: Was bedeutet das für dich?

00:26:29: Dass du jetzt grad bei den Frauengesietern oder Augen gelandet bist?

00:26:34: Also bei mir ist es, ich glaube schon, dass er so ... wo ich merke für den Frauengesicht oder Motiven.

00:26:42: Es macht mich unglaublich viel Freude sich einfach mit Frauen auseinanderzusetzen und auch weil's ästhetisch einfach eine schöne Art von Malerei is'.

00:26:52: Und was das Auge betrifft, das war einfach von Anfang an immer da.

00:26:57: Das waren ja immer die ersten Zeichnungen irgendwo in meinen Augen Egal ob es jetzt noch ab bei den Affenbildern, das war Feedback die ich oft gehört habe.

00:27:04: Dass die Leute immer gesagt haben diese Augen, die sind so... also da ist so viel drin eigentlich und das ist auch bei diesen Bildern auch so dass sich um die Augen einfach den größten Fokus setzen.

00:27:16: Ich glaube, ich kenn's in dem Moment wo ich jetzt einfach könnte es so interpretieren, dass es eben darum geht, dass Kunst richtig gesehen werden soll und aber auch weil ich... Also mir gehts indirekt schon auch daran glaub' ich so ein bisschen das Leben und uns Menschen auch in einer Art irgendwie zu erforschen, was uns genau ausmacht.

00:27:34: Und da ist es schlussendlich, glaube ich dann schon die Augen, wo einfach am meisten drin ist ... Na

00:27:40: ja, man sagt

00:27:40: ja... Es gibt ja diese Momente, also die Augen sind Spiegel der Seelein zum Beispiel.

00:27:45: Genau!

00:27:46: Und dir geht's ja drum?

00:27:49: Weil du sagst halt, die Bilder, die du dann ausstellst, sind hochemotional.

00:27:53: Hochemotional heißt ja auch, dass du dein Isis nach außen bringst über das Bild.

00:27:59: Und wenn man dann in das Auge schaut, wenn das Bild heute Augen hat ... Dann kommt man mit dem in Kontakt und jeder auf seine Art.

00:28:07: Weil jeder vielleicht in seiner eigenen Welt wieder irgendwas anderes

00:28:11: empfindet oder

00:28:12: verbindet damit oder weil was anderes ihm ausgelöst wird.

00:28:15: D.h.,

00:28:17: die Augen auf den Bildern sind vielleicht so vielseitig wie das Aube der Betrachter.

00:28:24: Genau ja.

00:28:25: Sehr individuell, wie man es dann empfindet, wenn wir sich darauf einlassen.

00:28:31: Genau.

00:28:32: Wenn ich da zum Beispiel dieses Bild anschaue eines deiner letzten Werke aus Paris... Das ist unglaublich!

00:28:41: Da kann man versinken in den Augen abgesehen davon dass es eine sehr interessante Technik ist und du auch viel mit Gold arbeitest in letzter Zeit.

00:28:51: Gold und Weinrot?

00:28:53: Ja ja.

00:28:54: Es sieht ja auch so Ich möchte fast sagen, Farben die ja irgendwie mit Herrschartum zu tun haben.

00:29:02: Also es ist Gold und dieses dunkelrot oder auch viel in der Kirche gefunden werden.

00:29:07: also die haben schon ganz eigene Bedeutung diese Farbe.

00:29:10: Ja das merke ich schon auch so jetzt bei den jetzigen Bildern auch dass es da schon viel um irgendwo auch im Status geht aber auch um glaube ich um ein positive Selbstwertgefühl weil ich hab schon das... das Thema irgendwo, oder glaube ich auch in der Kunst.

00:29:29: So dass viele Menschen einfach selbst zu wenig wertschätzen und also ich weiß nicht wie es andere Menschen da geht aber ich habe das Gefühl, dass das immer wieder zumindest von den Menschen dienen die es anspricht oder dass das oft am Anfang nicht so leicht ist irgendwie selber zu sagen ja was jetzt gemacht wurde bin ich richtig stolz darauf?

00:29:47: Oder ich bin richtig gut in dem was ich mache?

00:29:51: Das kann ich.

00:29:53: In der Malerei war das das erste mal, dass ich mir das wirklich auch so sagen getraut hab von mir.

00:29:58: Und ... Das ist glaub ich einfach auf was, wo ich immer wieder merke, sodass es dann auch speziell in österreichischen Kultur ... Man darf gar nicht zu viel sagen, dass man irgendwas Gutes oder irgendetwas gern macht.

00:30:11: Dann bist du gerne von

00:30:12: sich eingenommen.

00:30:12: Ja

00:30:13: genau, ja.

00:30:17: Und das finde ich irgendwie auch so schräg einfach.

00:30:20: Wo ich mir merk, eigentlich ... Wenn jeder Mensch dem noch geht, was er richtig gut kann und das auch noch außen tragt mit einer Selbstverständlichkeit oder einer Grundsicherheit drinnen.

00:30:30: Warum soll man das nicht fördern?

00:30:34: Ja, es ist ja auch so ein Thema wenn man jetzt vielleicht etwas vor hat, was ein bisschen außerhalb der Norm ist als von seiner Lebensgestaltung oder von seiner beruflichen Entwicklung dass es je nachdem wo man jetzt halt gerade ist aber bei uns ist es sicher wichtig, dass man diesen Traum, den man da hat.

00:30:54: Oder diese Vorstellung ... Dass man dich ganz gut behütet und am besten wirklich nur Menschen davon erzählt oder was die unterstützen mit der Mutigen, die befürworten das?

00:31:05: Weil sonst kommt man ganz schnell, wenn man noch nicht gefestigt ist vielleicht

00:31:09: in

00:31:09: irgendeiner Unsicherheit rein.

00:31:12: Ich kann mich erinnern, ich hab als junge Frau auf der Universität gearbeitet im Graz und am Hygieninstitut Und das hat man zwar in vielerlei Hinsicht total gut gefallen, aber es war langweilig.

00:31:23: Weil ich immer das Gleiche gemacht hab und weil ich so viele Dinge gemacht habe ... die jeder machen kann, wo ich weder eine Entwicklung erlebt hab für mich noch weitergekommen bin.

00:31:32: Und dann hab ich definitiv einmal gesagt zu meinem Chef, wie wird denn das und das?

00:31:36: Dann hat er gesagt, Frau Steinmänner, wir haben sie für das und dass eingestellt!

00:31:40: Wir hätten gern, dass Sie das und was machen.

00:31:42: Dann habe ich gekündigt.

00:31:44: Und unsere Buchartigin hat gesagt, sind Sie wahnsinnig?

00:31:47: Sie haben einen pragmatisierten Bossen!

00:31:50: Wie können sie das

00:31:51: kündigen?!

00:31:51: Die hat es überhaupt nicht verstehen können.

00:31:54: Und der Professor Möse, der damals der Chefer hat dann zu mir gesagt wie mich verabschiedet hab unser schillernder Paradiesvogel verlässt und so.

00:32:02: Ja sicher weil was soll die da?

00:32:03: Genau genau.

00:32:04: Da

00:32:04: kann man fliegen.

00:32:06: Ich finde auch, dass ist dann eben die Frage aus welchem Holzes mal geschnitzt.

00:32:09: also ich glaube... Jetzt ab ins Thema Selbstständigkeit geht oder so diesem eigenen Traum verwirklichen.

00:32:16: Gitter genug Leute, die sind extrem glücklich über einfach ein Job wo es immer routiniert, immer gleiche Arbeit.

00:32:22: Aber ich habe das Gefühl wenn man das selbst so in einen drinnen hat dann wirkt man da nicht glücklich werden.

00:32:28: Genauso wenig wie solche Menschen auch nicht glücklich werden in einem kreativen Beruf?

00:32:31: Oder was haben wir jetzt überlegt?

00:32:34: zum Beispiel Event Management, wo immer alles anders ist gibt's.

00:32:37: Leute verzweifeln damit

00:32:38: und

00:32:39: andere Leute blühen dort auf.

00:32:40: Mhm.

00:32:42: Ja, so wie du früher gesagt hast also auch diese Freude dran zu haben oder die vielleicht selber unbewusst oder bewusst in irgendwelche Situationen zu manövrieren ... oder dann wieder was?

00:32:54: Jetzt bin ich aber extrem gefordert!

00:32:57: Jetzt muss ich einfach alles geben, weil es uns geht der Schiff

00:32:59: unter.

00:32:59: Genau genau ja.

00:33:00: Das ist

00:33:01: aber genau.

00:33:02: wenn wir zurückkommen zur Heldenreise wo ihr da hält zerst in einer gewohnten Umgebung ist, dann entdeckt er sein Ruf.

00:33:10: Dann hat er zuerst einmal Angst davor und will eigentlich nichts davon wissen, zögert.

00:33:14: Und geht vielleicht ein paar Schritte zurück... ...und dann taucht ein Mentor auf oder eine Mentorin und der geht über die Schwelle ins Amteuer.

00:33:25: Und dann kommen halt entweder Verbündete oder Feinde oder Neider, Gefährten oder einfach... Herausforderungen, dann kommt da irgendwann ... Wenn du jetzt so überlegst, dass du auf deiner Heldenreise bist.

00:33:39: Dann gehen's ja so weiter, dass man da noch mal Prüfungen hat und dann kommt mir irgendwann in die tiefste Höhle.

00:33:45: Wo es um alles oder nichts geht.

00:33:47: Also das Gefühl, du bist schon dort?

00:33:49: Oder du warst schon dort!

00:33:50: Kommt

00:33:50: immer wieder her.

00:33:52: Aber das ist das ... Das war am Anfang Pilschokirin, glaube ich.

00:33:55: Es ist das erste Mal jetzt noch super als bin ich durch.

00:33:57: Und dann merkst du es herrlich nicht auf.

00:34:00: Es kommt wieder in unterschiedlichsten Formen einfach an und ja... Mittlerweile habe ich mich damit arrangiert, dass ich merke okay so auch also irgendwie kein Ziel ohne Weg und kein Weg ohne Ziel als es braucht da für beide sei und eben auch das man den Weg so gut geht einfach genießt und wenn's währenddessen mal überhaupt nicht genussvoll ist Wo es wichtig ist, um diese schönen Momente mehr schätzt zu können.

00:34:28: Dass man merkt wie das Wetter geht.

00:34:32: Also indem ich einfach weitergehe und weitermache?

00:34:35: Genau, indem wir einfach weitern gehen und weitern machen passiert dann auch... Da kommt man schlussendlich dahin wo man hin möchte oder auch hin sollte.

00:34:43: Das ist ja auch so ein Thema dass man auf dem Kopf halt braucht oder man wird das und das brauchen Und dann geht's.

00:34:50: vom Leben kriegt man komplett ran Richtung und schmissen.

00:34:56: Hast du das Gefühl, wenn du jetzt zur Rückblickung dein Leben abspulst?

00:35:04: Und dann mal in dich hineinhorchst, dass du das gefühl, dass unter Anführungszeichen das Leben dich trägt, wenn Du in dieses Vertrauen bist...

00:35:14: Ja mittlerweile extrem!

00:35:15: ...und

00:35:15: dir sozusagen letztendlich diese Dinge zuspielt und bringt die du brauchst für den nächsten Step.

00:35:25: Und du hättest das vielleicht selber gar nicht so gut überlegen können, wie das Leben dir eigentlich dann

00:35:29: die

00:35:30: Chance bietet?

00:35:32: Also meistens schon und da ist es etwas was ja nach wie vor immer noch mehr lernen darf.

00:35:41: also zum einen werke ich dann eben schon in solchen kritischen Phasen wenn ich dann richtig reingehe und rein spüre Ich weiß nicht wie, ob es geht.

00:35:55: Irgendwie, das ist einfach so... Da steht einfach irgendwas über dir, dass was funktioniert und es wird gut so.

00:36:04: Das ist genauso wie ein Kind, das glaube ich einfach auch schön.

00:36:07: Wenn man von irgendeinem erwachsenen Menschen, wo man als Kind glaubt, der hat sein Leben im Griff ab, wenn's dann oft alle so ist.

00:36:13: Man hat diese Grundsicherheit, die immer vor irgendwerem da mitkriegt und sagt ja, das wird schon!

00:36:17: Und genau so habe ich solche Momente und Erkenntnisse, wenn ich die dann hab Dadurch auch immer die dann auftreten, also keine Ahnung.

00:36:25: Aber das ist auf jeden Fall was wir mit einem Extrem getragen fühlen.

00:36:29: und da gibt es ja andere Momente wo ich eigentlich schon weiß dass jetzt mehr eine Ego-Geschichte oder sowas verbissen würde es unbedingt Und ich spüre vorher schon das wird nix Dann bringt's eigentlich nichts damit man nachgeht.

00:36:44: Manchmal ist mir das schon... Ist mir vorher schon bewusst so und trotzdem mache ich es, wo ich dann warst, die Retour kutschen Die Scherben kommen eben noch in der Richtung.

00:36:54: Aber das ist spannend, was du sagst?

00:36:56: Weil wenn man das mal für sich entdeckt hat ... Wenn man im Vorhinein schon kühlt oder wird es nicht, weiß ich nicht, ob das funktioniert.

00:37:07: Also diese ... Wenn wir spürtsen, sollte man besser lassen und man macht's dann trotzdem, dass man einfach dann ... Mit der Zeit lernt, diesen ersten Indulz zu vertrauen.

00:37:20: Dann kann man drüber gehen und sie mit dem Kopf etwas einzurehen, sondern zu sagen gut ... mein Körper sagt nicht hundertprozentig ja also ist es nein!

00:37:29: Weil wenn's nicht hundeprozentig Ja ist, is das

00:37:32: nein?

00:37:32: Und da gibt's gar

00:37:33: dazwischen.

00:37:34: Du kannst nichts versuchen oder was machen oder nicht machen.

00:37:39: Dazwischem gibts nix.

00:37:40: Genau, ich glaube das ist auch alleine so.

00:37:43: Geheimnis hinter jedem Erfolg oder egal, welche Themen oder Bereiche im Leben das gibt.

00:37:49: Weil man das so richtig spürt und dann das Commitment hat ja ich mache das jetzt zu hundert Prozent und also auch mit diesem.

00:37:56: es ist eine Mischung wie aus dem Gefühl ja ich mach das Und die steht zu hundert Prozent hinter dem.

00:38:01: Gleichzeitig ist es mir aber scheißegal, wo's rauskommt.

00:38:03: Also das heißt jetzt nicht so, es muss funktionieren ... Sondern du merkst da ja, ich mach' das!

00:38:08: Aber wenn's nicht funktioniert, okay.

00:38:09: Aber trotzdem hab ich's gemacht.

00:38:10: Ich geb mein Bestes und dann lass sie mich überraschen

00:38:13: was passiert.

00:38:15: Vielleicht abschließend zwei Fragen noch?

00:38:18: Eine Frage oder eine Bitte an dich Wenn... Es gibt ja ganz viele Menschen, die nach wie vor auf der Suche sind Unabhängig, wie alt sie sind.

00:38:28: Da haben sie so das Gefühl, Sie haben es noch nicht wirklich gefunden.

00:38:32: Oder Sie haben zwar vielleicht eine Ausrichtung oder Richtung oder sind bestimmte Fähigkeiten da aber ... Sie wissen noch nicht genau.

00:38:39: Kannst du da als deiner Lebenserfahrung irgendeine Impulse geben?

00:38:45: Oder irgendein Anregung für so jemanden?

00:38:49: Also das Erste ist auf jeden Fall dass man sich einfach auch mit diesem Ich glaube, irgendwo unfreundet.

00:38:57: Wenn man gerade in einem Moment ein Gefühl hat, wo ich jetzt da bin ... Das passt überhaupt nicht für mich.

00:39:03: Das ist was, was am Anfang Menschen in so einem Moment eher als negativ betrachten und dann ist es so eine Krampfhaftes festhalten an dem aber, dass man das eigentlich ist.

00:39:14: Das finde ich etwas ganz Großdales vom Körper, dass der da eigentlich sagt und in die Richtung bis jetzt ist, du bist einfach falsch!

00:39:23: Du solltest einfach was anders tun und dass man dem dann auch wirklich vertraut, um den noch geht.

00:39:29: Und wenn dann irgendwie eine Gedankenmodellidee kommen ist es sehr oft so, dass sie die Verstand einschaltet und sich denkt, das ist völlig absurd.

00:39:36: Da kann man ja damals nur erinnern, dass das mit der Kunst rumgekommen ist, eben nicht mehr zu denken traut, dass ich mir von diesem ärztlichen Dasein verabschieden würde anstelle zur Kunst weil das im Kopf sofort so wäre.

00:39:48: wie sollen das funktionieren?

00:39:49: Wenn man dieser Lager hat relativ viel Zeit gebraucht, aber es wäre sicher noch mehr viel schneller gegangen, wenn man einfach nochmal diesen Mut hat dem kompletten auch zu geben.

00:40:02: Und wenn man das so stark spürt in einem egal was es ist dann soll man immer auf jeden Fall nachgehen und grundsätzlich glaube ich also ich finde sowieso Persönlichkeitsentwicklung ist eines der wichtigsten Bereiche und Dinge die man investieren kann.

00:40:15: also egal Wo man steht im Leben und das ist ja jetzt noch laufend, habe irgendwie Menschen mit denen ich mich auseinandersetze oder die mich auch coachen wo es genau um solche Themen geht.

00:40:27: Also das ist was des heute nie auf weil es beginnt immer zuerst bei dir im Kopf mit dem und da gibt's immer Themen wo man irgendwo steht obwohl man glaubt ja das und das haben wir schon dann kommen die Sachen wieder in einer anderen Form und dass man sich damit einfach arrangiert und schlussendlich dass man einfach Entscheidungen trifft so dass

00:40:43: Genau.

00:40:44: Schwierigste und schlimmste ist immer dieser Moment, wo man zwischen zwei Zustellen ist... ...und dann steht man da und das Leben zieht vorbei... ...dann denkt man sich vielleicht mal in den nächsten Wochen an oder nächstes Monat... ...oder eigentlich ist es doch nicht so schlimm?

00:40:54: Nein!

00:40:55: Also erlauben wir uns nicht die Frage stürzen.

00:40:59: Wo bin ich jetzt?

00:40:59: Wo möchte ich denn ein Jahr sein...?

00:41:01: Und dann das Commitment zu treffen und einfach eine Entscheidung zu machen.

00:41:05: Ist egal ob es richtig oder falsch war, das stört sich dann heraus.

00:41:08: Aber so falsch wie es im Kopf liegt kann's... Also vor allem bei den Menschen, die so lange überlegen ist als meistens das Gegenteil.

00:41:14: So falsch kann es gar nicht sein.

00:41:16: und selbst wenn man aber irgendwas macht, das passiert immer wieder was ja.

00:41:21: Aber sonst wenn man einfach stehen bleibt und nur überlegt...

00:41:24: Aber Entscheidungen treffen heißt er auch immer?

00:41:27: bedeutet ja auch immer, irgendwas muss ich loslassen.

00:41:30: Genau, ja.

00:41:31: Also

00:41:31: ich muss was auslassen und was

00:41:33: loslassen,

00:41:33: ich muss wie von was verabschieden, ich musst etwas gehen lassen oder ich muss von wo weggehen damit was Neues passieren kann.

00:41:40: Man kann das alles haben und nicht gleichziehen.

00:41:42: Das funktioniert nicht.

00:41:43: Ja

00:41:43: genau.

00:41:44: Und das ist glaube ich auch was, was oft Menschen wahrscheinlich dazu neigen, dass sie es dann eben nicht machen weil es immer bedeuten würde, gut das heißt die Musse.

00:41:51: aber also... Natürlich haben wir oft Träume, dass man sagt, man hätte gern das und das.

00:41:55: Man würde gerne was nicht beruflich da weiterkommen oder mit der Partnerin sagen, wir baten halt diesen oder jenen Wunsch.

00:42:02: Aber wo es im Vorher heißt wenn man das hat, was habe ich dafür, was ich jetzt hab eigentlich nicht?

00:42:06: Dass das eigentlich der erste Schritt ist.

00:42:08: Was

00:42:08: haben wir dafür aufgegeben?

00:42:10: Ja genau.

00:42:12: Du hast ja glaube ein recht intensives Jahr vor dir.

00:42:15: Das schon, was du so mitbekommen habt ausstellungsmäßig schon... auch relativ gut durchgedachtet ist, immer wieder in Amerika und den anderen

00:42:24: Rollenstädten.

00:42:25: Wann kann man dich, wenn wir dich persönlich treffen, hier in Österreich?

00:42:29: Ja... Ich glaube du hast auch was im Graz

00:42:31: gelangt?

00:42:31: Genau!

00:42:31: Im Graz bin ich am zwölften Juni.

00:42:33: Am

00:42:33: zwölften Juni?

00:42:33: Das ist da eine Einzelausstellung im Schloss St.

00:42:36: Martin.

00:42:36: Ah,

00:42:37: schön!

00:42:37: Genau wo ich auch vor Ort bin.

00:42:39: Und die Ausstellung selbst glaube ich geht dann drei bis vier Wochen.

00:42:43: Super!

00:42:44: Genau, ansonsten, also es sind ja zwar schon ein paar Ideen noch in Graz Oder generell in Österreich im Planen.

00:42:50: Aber ich muss noch planungsmäßig schauen, was sie wie ausgeht und würde jetzt auch spannen für alle die nächsten zwei Monate jetzt in Amerika.

00:42:57: Bist

00:42:58: du jetzt durchgehend dann zwei Monate

00:43:00: drüben?

00:43:00: Wahrscheinlich schon, also vier, fünf Wochen mindestens!

00:43:03: Und dann schauen wir ja jetzt mal nur ein Wege gebucht und dann...

00:43:07: Hoffentlich kommst du wieder weil wir brauchen dich hier auch als Inspirationsquelle.

00:43:12: Das ist ja für mich schön in der heutigen Zeit über Social Media, über das Internet dass man einfach Einfach ein gut vernetztes Jahr.

00:43:17: Ja, das stimmt.

00:43:19: Auf allen Bereichen ist es jetzt gar nicht mehr wichtig, sagen wir mal wo eigentlich der Lebensort ist.

00:43:24: Also abgesenkt von eigenen persönlichen Vorlieben und so, weil ich gerade diese Vernetzung finde schon richtig schön in einer heutigen Zeit also auch was glaube ich kreative Menschen betrifft, dieses Gefühl oder ich glaub zumindest dass er's noch nie einfach war wie jetzt mit kreativen Möglichkeiten davon leben zu können.

00:43:41: Das ist natürlich immer mehr Konkurrenzhaar, das ist mehr

00:43:45: Mitbewerb.

00:43:46: Mitbewerb, ja.

00:43:47: Aber genau, schlussendlich so wie es an, also wie man selbst macht.

00:43:51: Aber wenn du dich erinnerst, weil wir haben gemeinsam beim Josef Zotter das Gespräch geführt, du hast gefilmt und mit aufgenommen... Und das finde ich zum Beispiel eine tolle Philosophie, die er hat.

00:44:02: Zumindest hat er uns so mitgeteilt, dass er sich überhaupt nicht drum kümmert was da mitbewerben kann.

00:44:07: Ja,

00:44:08: genau.

00:44:08: Er macht Zeitdegen.

00:44:11: Das ist schon einmal ganz wesentlich, denn dann muss man halt ständig als ihr eigentlich mit Sachen beschäftigt, die von der eigenen Kreativität und von eigenem Lebensweg ablenken.

00:44:20: Und vielleicht dann Sachen reinbringen, die gar nicht so am passen,

00:44:24: weil man kappen

00:44:24: muss, mitmischen

00:44:25: oder so.

00:44:26: Genau!

00:44:27: Und

00:44:27: was ich auch cool finde ist sich immer wieder zu verabschieden von den Dingen, die super funktionieren damit etwas Neues als Chance

00:44:33: bekommen.

00:44:34: Ja genau.

00:44:34: Ich glaube da ist es wichtig dass man in Spagat irgendwie gut geht, dass man nicht gleich.

00:44:38: also das neige oft dazu und das Gefühl hat ja passt jetzt irgendwie... Einigermaßen stabil und verstehe, dass sie dann einfach, man denkt okay jetzt kommt das nächste und es ist irgendwas Neueres her.

00:44:51: Das ist oft schon ein sehr radikaler Umbruch.

00:44:54: Ja genau!

00:44:55: Dann werden wir vielleicht wenn du wieder bereit bist in nach einer gewissen Zeit uns wieder austauschen und schauen was inzwischen passiert

00:45:02: wird.

00:45:02: Im Frühling auf jeden Fall.

00:45:04: Vielen vielen Dank lieber Daniel fürs Gespräch.

00:45:07: Schön dich wieder zu sehen.

00:45:08: Danke.

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